Fernwärme St. Martinsgrund

Im Gebiet St. Martinsgrund realisieren wir ein neues Fernwärmenetz. Künftig versorgen wir Haushalte und Betriebe mit umweltschonender Wärme aus regionalen Holzschnitzeln – für eine nachhaltige Zukunft in Sursee.

Erneuerbare Wärme mit Holz 

Als Energiestadt setzt Sursee auf klimafreundliche Heizlösungen – auch im Gebiet St. Martinsgrund. Dank einer Holzschnitzelanlage erzeugen wir erneuerbare Wärme zentral und verteilen sie über ein neues Wärmenetz an die angeschlossenen Gebäude. Das Netz für Fernwärme ist aktuell im Bau.  

Von der Holzschnitzelanlage ins Haus 

Die Fernwärmeversorgung im Gebiet St. Martinsgrund wird wie eine riesige Zentralheizung funktionieren. Statt in jedem Gebäude einzeln, wird die Wärme zentral erzeugt, über eine Holzschnitzelanlage im Gebiet Hinterer Beckenhof. Über unser Wärmenetz werden wir Sie mit der Wärme aus dieser Holzschnitzelanlage beliefern. Dazu realisieren wir eine direkte Zuleitung zu Ihrem Haus. Vor Ort installieren wir eine platzsparende Wärmeübergabestation. Diese verbindet das Netz mit Ihrer Heizanwendung, sodass die Wärme für Ihren Gebrauch zur Verfügung steht.  

Wie kann ich die Wärme nutzen? 

Möglichkeiten im Gebiet St. Martinsgrund: 

  • Heizanwendungen für Wohn- und Gewerbegebäude (geeignet für unterschiedliche Raumheizungen, zum Beispiel Fussboden- und Radiatorenheizungen)
  • Aufbereitung von Warmwasser 

Erfahren Sie mehr zur Fernwärmenutzung und über die idealen Voraussetzungen Link öffnet in neuem Fenster. für einen Anschluss.  

Interessiert? Wir beraten Sie gerne. 

Von diesen Vorteilen profitieren Sie

  1. Erneuerbare Wärme: 
    Sie erhalten Wärme aus erneuerbaren Quellen, schonen Ressourcen und erfüllen langfristig die kantonalen Energiegesetze. 

  2. Einfach und bequem versorgt: 
    Die Wärme für Heizung und Warmwasser kommt zuverlässig ins Gebäude – ohne Aufwand für Vorratsbeschaffung und häufige Wartungsarbeiten.

  3. Rundum-Sorglos-Paket: 
    Wir kümmern uns um die Technik für Ihre Wärme – vom Anschluss über den Betrieb und Unterhalt der Übergabestation bis zur Wärmelieferung. Bei Fragen sind wir für Sie da.

  4. Leise und platzsparend: 
    Sie sparen Lagerräume für Brennstoffe und profitieren von einer geräuscharmen Wärmelösung.

  5. Planbare Preise ohne saisonale Schwankungen:
    Gut planbare Preise – ohne saisonale Schwankungen der Brennstoffkosten – machen unsere Wärmeprodukte aus.

  6. Hohe Betriebs- und Versorgungssicherheit: 
    Unsere Netze werden rund um die Uhr überwacht – für eine hohe Versorgungssicherheit.

Eckdaten zum Wärmeverbund

Energiequelle (primär)Energieholz aus Schweizer Wäldern (Holzschnitzel)
GebietSt. Martinsgrund in Sursee
StatusIn Betrieb seit September 2026 mit ersten Wärmelieferungen; das Netz wird ausgebaut
ZentraleHolzschnitzelanlage beim Hinteren Beckenhof , Inbetriebnahme September 2026 (Medienmitteilung zur Eröffnung)
Geplante Leistung Wärmezentralebis 2.1 MW
Geplante Wärmeversorgung4.5 GWh
Einsparpotenzial CO2Im Endausbau werden mit dem Projekt jährlich rund 1'110 Tonnen CO₂ lokal eingespart.
Förderung

Der Wechsel vom fossilen zum erneuerbaren Heizsystem wird vom Kanton Luzern und von der Stadt Sursee finanziell unterstützt. 

Infoblatt Förderung Anschluss an Wärmenetz im Wärmeverbund Sursee
Förderprogramm Kanton Luzern
Stadtverwaltung Sursee - Energie

So funktioniert die Wärmezentrale St. Martinsgrund

Anlieferung und Lager: Holzschnitzel aus Schweizer Wäldern werden per Lastwagen angeliefert und im Schnitzelbunker gelagert. 

Wärmeerzeugung: Ein automatisches System führt die Schnitzel bedarfsgerecht dem Holzheizkessel (1'200 kW) zu. Die Verbrennungswärme erhitzt Wasser. Eine Abgasreinigung hält die Emissionen tief und die gesetzlichen Grenzwerte ein. Die anfallende Asche wird umweltgerecht entsorgt. Verwertbare Anteile werden als Rohstoff – etwa für Baustoffe – wiederverwendet. 

Wärmespeicher (64'000 Liter):Das heisse Wasser wird zwischengespeichert. Dies lässt den Kessel gleichmässig und effizient laufen und federt Verbrauchsspitzen (zum Beispiel morgens) ab. 

Verteilung: Über das Leitungsnetz gelangt das warme Wasser zu den Gebäuden. Eine kompakte Übergabestation überträgt die Wärme ans Hausnetz für Heizung und Warmwasser. Das abgekühlte Wasser fliesst zurück und wird erneut erwärmt. 

Reserve und Sicherheit: Für sehr kalte Tage oder Unterhaltsarbeiten steht ein Öl-Reservekessel (900 kW) bereit. Im Normalbetrieb liefert das Holz die Wärme, der Ölkessel dient nur zur Absicherung.

Wärmezentrale St. Martinsgrund eröffnet

Wo bis vor Kurzem gebaut, montiert und getestet wurde, entsteht heute erneuerbare Wärme für das Surseer Quartier St. Martinsgrund. Die neue Holzheizzentrale des Wärmeverbunds Sursee liefert Wärme für Heizung und Warmwasser. Am 9. Oktober 2026 wurde die Wärmezentrale beim Hinteren Beckenhof offiziell eröffnet – ein weiterer Meilenstein für die nachhaltige Wärmeversorgung von Sursee.

Medienmitteilung zur Eröffnung der Wärmezentrale St. Martinsgrund

Starke Partnerschaft der Wärmeverbund Sursee AG 

Hinter dem Fernwärmenetz St. Martinsgrund steht die Wärmeverbund Sursee AG mit den drei Partnerinnen Stadt Sursee, Korporation Sursee und ewl energie wasser luzern.

Mehr zum Wärmeverbund Sursee

Ihre Ansprechpartner bei Fragen

Sind Sie im Verbundgebiet und interessieren sich für einen Anschluss? Möchten Sie mehr zu Fernwärme erfahren? Kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Beratungsgespräch. 

  1. Cornelia Schmid

    Senior Verkaufsberaterin

  2. Armin Bacher

    Verkaufsberater